MILL

MILL wird bisherige Verfahren zur extrakorporalen Entfernung von CO2 aus dem Blut erheblich vereinfachen.

In einem intravaskulären, in der Hohlvene des Körpers liegenden Katheter wird eine integrierte Membranoberfläche mit einer CO2 absorbierenden Flüssigkeit umspült. Über diese Membranoberfläche wird das CO2 in die aufnehmende Flüssigkeit transferiert und aus dem Körper entfernt. Gleichzeitig wird O2 über die Membranoberfläche an den Blutkreislauf abgegeben. 

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Ein E-Bike für die Atmung.

Der Gasaustausch wird in den Körper verlagert. Das System unterstützt den Patienten bei der Atmung und kontrolliert über eine Steuerungseinheit laufend den CO2 Gehalt im Blut. Der Gasaustausch wird entsprechend den individuellen Bedürfnissen des Patienten abgestimmt.

Geringerer Aufwand - erhöhte Sicherheit

MILL ist in vielen Belangen herkömmlichen extrakorporalen Methoden der CO2-Elimination und Membranoxygenierung (ECMO) überlegen: der Aufwand bei Anwendung und Betreuung ist gering, der Patient bleibt mobil, die begleitende Gerinnungshemmung ist deutlich verringert und das Blutungsrisiko kann drastisch reduziert werden. Der Patient wird nicht den mit der mechanischen Beatmung verbundenen unphysiologisch hohen Beatmungsdrücken ausgesetzt, die durch die erzeugten Scher- und Zugkräfte an den Grenzflächen der Lungenbläschen zu Rissen und Entzündungen führen.

Akut oder chronisch

Einsatzgebiet von MILL sind alle Arten des schweren Lungenversagens (entweder akut im Rahmen einer Infektion oder chronisch bei COPD).

Patienten mit chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD) erleiden häufig akute Verschlechterungen ihres Krankheitsbildes, sogenannte Exazerbationen. Hauptsächliche Ursache dafür sind Infektionen, die zu einem akuten hyperkapnischen Lungenversagen führen können. In diesen Fällen steigt die Wahrscheinlichkeit zu Überleben für den Patienten drastisch an, wenn die Intubation wie auch die mechanische Beatmung vermieden werden können. Solche Patienten würden massiv von einer Methodik profitieren, die CO2 aus dem Blut entfernt und dabei völlige Beweglichkeit und Mobilität erlaubt (ambulatory ECMO).

 

MILL

MILL wird bisherige Verfahren zur extrakorporalen Entfernung von CO2 aus dem Blut erheblich vereinfachen.

In einem intravaskulären, in der Hohlvene des Körpers liegenden Katheter wird eine integrierte Membranoberfläche mit einer CO2 absorbierenden Flüssigkeit umspült. Über diese Membranoberfläche wird das CO2 in die aufnehmende Flüssigkeit transferiert und aus dem Körper entfernt. Gleichzeitig wird O2 über die Membranoberfläche an den Blutkreislauf abgegeben. 

 

Ein E-Bike für die Atmung.

Der Gasaustausch wird in den Körper verlagert. Das System unterstützt den Patienten bei der Atmung und kontrolliert über eine Steuerungseinheit laufend den CO2 Gehalt im Blut. Der Gasaustausch wird entsprechend den individuellen Bedürfnissen des Patienten abgestimmt.

Geringerer Aufwand - erhöhte Sicherheit

MILL ist in vielen Belangen herkömmlichen extrakorporalen Methoden der CO2-Elimination und Membranoxygenierung (ECMO) überlegen: der Aufwand bei Anwendung und Betreuung ist gering, der Patient bleibt mobil, die begleitende Gerinnungshemmung ist deutlich verringert und das Blutungsrisiko kann drastisch reduziert werden. Der Patient wird nicht den mit der mechanischen Beatmung verbundenen unphysiologisch hohen Beatmungsdrücken ausgesetzt, die durch die erzeugten Scher- und Zugkräfte an den Grenzflächen der Lungenbläschen zu Rissen und Entzündungen führen.

Akut oder chronisch

Einsatzgebiet von MILL sind alle Arten des schweren Lungenversagens (entweder akut im Rahmen einer Infektion oder chronisch bei COPD).

Patienten mit chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD) erleiden häufig akute Verschlechterungen ihres Krankheitsbildes, sogenannte Exazerbationen. Hauptsächliche Ursache dafür sind Infektionen, die zu einem akuten hyperkapnischen Lungenversagen führen können. In diesen Fällen steigt die Wahrscheinlichkeit zu Überleben für den Patienten drastisch an, wenn die Intubation wie auch die mechanische Beatmung vermieden werden können. Solche Patienten würden massiv von einer Methodik profitieren, die CO2 aus dem Blut entfernt und dabei völlige Beweglichkeit und Mobilität erlaubt (ambulatory ECMO).